Tödlicher Angelunfall in Norwegen

Artikelhinweis SWR, 12.12 Uhr

Zwei 51 Jahre alte Urlauber aus Deutschland sind beim Fischen in den südnorwegischen Schären ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, stammte einer der beiden Männer aus Haslach im Ortenaukreis, der andere aus dem bayerischen Fürstenfeldbruck. Ein dritter Mann überlebte das Bootsunglück.

Den vollständigen Artikel auf SWR lesen

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Nordlichter – Ein Wort, was be- und verzaubert

Wenn man von Nordlichter spricht, dann meint eine verschwindet kleine Zahl von Lesern diesen Blog. Erheblich mehr zählt man, wenn man die Menschen meint, die nördlich der Mainlinie leben. Noch mehr als beides zusammen meint die Skandinavier, also Dänen, Norweger, Schweden und Finnen, aber auch die Friesen.

Aber 80% der Weltbevölkerung versteht unter Nordlicht wunderbare Erscheinungen in den Polargebieten der Erde, die durch Sonnenwinde ausgelöst werden, wenn deren geladene Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen. Genauer betrachtet finden diese Polarlichter, die als Nordlicht wissenschaftlich Aurora borealis und als Südlicht am Südpol Aurora australis heißen, nicht direkt an den Polen statt, sondern sind meistens in zwei etwa 3 bis 6 Breitengrade umfassenden Bändern zu sehen, die üblicherweise zwischen 60° und 80° nördlicher Breite bzw. südlicher Breite liegen. Näheres kann man in der Wikipedia erfahren.

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Zehntausende Norweger singen gegen Breivik

Lautstarker Protest gegen Attentäter

Ein Bericht von Tim Krohn, NDR und tagesschau.de

Mit Blumen gedachten die Menschen der Opfer. (Foto: dapd)

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Zehntausende Norweger sind auf die Straße gegangen, um gegen den geständigen Massenmörder Anders Behring Breivik zu protestieren. Die Menschen sangen das bekannte Volkslied „Kinder des Regenbogens“, eine norwegische Version von Pete Seegers Komposition „My Rainbow Race“, die vor allem in Kindergärten und Schulen beliebt ist.

Allein in der Hauptstadt Oslo kamen nach Angaben der Polizei trotz Regens rund 40.000 Menschen zusammen, angeführt von dem Autor der norwegischen Fassung des Liedes, Lillebjørn Nilsen. Viele der Menschen, die einem Aufruf im Internet gefolgt waren, hielten Rosen und norwegische Flaggen.

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Gratiniertes norwegisches Seelachsfilet mit Mozzarella

Für noch Unschlüssige und zur Freude der Kinder: Ein Osterschmaus für 4 Personen

Zutaten

800 g norwegisches Seelachsfilet
800 g Blattspinat oder 300 g TK-Spinat
60 g getrocknete Tomaten
60 g Kapernäpfel
160 g kleine Kirschtomaten
130 g Mini-Mozzarella
60 g Butter
3 EL Semmelbrösel
4 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Art des Gerichts: Hauptgericht
Zubereitungszeit: 20 Min
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitung

Die Seelachsfilets waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein Backblech oder in eine große Auflaufform geben.

Spinat putzen und in reichlich kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Getrocknete Tomaten klein schneiden. Kapern und Mozzarellakugeln halbieren. Große Kirschtomaten halbieren, die restlichen ganz lassen.

Spinat ausdrücken und mit Salz, Pfeffer, Tomaten, Kapern, Mozzarella, Kirschtomaten, Butter und Semmelbröseln vorsichtig vermengen. Die Masse auf das Fischfilet geben und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 20 Min. backen.

Das Backblech aus dem Backofen nehmen und das Filet auf Tellern anrichten.

Guten Appetit!

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Quelle: Norwegian Seafood Council
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Ostern in Norwegen

Ein langer Winter ist vorbei, der Frühling ist im Anmarsch und die ersten Huflattiche leuchten gelb vom Straßenrand. Es ist Ostern in Norwegen, und was tut der Durchschnittsnorweger? Er fährt dem Schnee hinterher, hoch in die Berge zu seiner einsamen Skihütte. Ostern hat in Norwegen einen besonderen Stellenwert als gemeinsame Erholungszeit. Die kollektive Völkerwanderung in die Skigebiete und die weite Natur der Gebirge sind ein wesentlicher Teil der norwegischen nationalen Identität.

In den Bergen verbringt der Norweger die Feiertage zusammen mit seiner Familie und vertreibt sich die Zeit mit Skilaufen in allen möglichen (und für manch eine Statur unmöglichen) Varianten, mit langen Ausflügen in die Natur, wo Orangen und Kvikk Lunsj-Schokolade als verdienter Pausensnack genossen und Kakao aus der Thermoskanne getrunken wird. Am Abend werden Kriminalromane gelesen und Fernsehkrimis gesehen, die sogenannten Osterkrimis. Die Krimi-Liebe der Norweger zur Osterzeit geht sogar so weit, dass Krimi-Geschichten auf die Milchpackungen gedruckt werden. Und damit auch der Konkurrenzinstinkt nicht völlig vernachlässigt wird, gibt es jedes Jahr die „Påskenøtter“ (Osternüsse) im Fernsehen, eine Quizsendung, bei der ein guter Norweger seine Allgemeinbildung unter Beweis stellen kann.

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Finanzierung der Terroranschläge in Norwegen: Half Breiviks Familie bei der Geldwäsche?

Sueddeutsche.de — Über das Internet verkaufte Anders Behring Breivik gefälschte Universitätsdiplome und verdiente damit Hunderttausende Euro. Das kleine Vermögen soll die Mutter des norwegischen Rechtsextremisten für ihn versteckt haben. Ob sie wusste, woher das Geld kam und wofür ihr Sohn es brauchte? Das könnte der in wenigen Tagen beginnende Strafprozess ans Licht bringen.

Siehe: http://www.sueddeutsche.de/panorama/finanzierung-der-terroranschlaege-in-norwegen-half-breiviks-familie-bei-der-geldwaesche-1.1323977

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Lobenswerte Pressefreiheit in Finnland und Norwegen

Unter dem obigen Titel veröffentlichte die Baltische Rundschau am 27. Januar 2012 einen Artikel mit folgendem Inhalt:

Berlin/BR. Finnland und Norwegen sind laut “Reporter ohne Grenzen” die Länder mit dem höchsten Maß an Pressefreiheit. Das geht aus der “Rangliste der Pressefreiheit 2011″ heraus, die die Organisation am Dienstag im Internet veröffentlichte. Auf den weiteren Plätzen folgten Estland, die Niederlande, Österreich, Island und Luxemburg, die allerdings ebenso wie die Spitzenreiter leichte Punktabschläge gegenüber 2010 hinnehmen mussten. […] Deutschland befand sich auf Platz 16, zusammen mit Zypern und Jamaika. Schwierig seien hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten.

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Faszinierende Bilder der Sonnensturm-Auswirkung

Eine faszinierende Entwicklung am norwegischen Abendhimmel konnte und kann man immer noch durch die Auswirkungen der Sonnenstürme sehen. Wie bereits in mehreren Meldungen beschrieben, wirkten sich die Sonnenstürme auch auf Navigationsinstrumente in Flugzeugen, Satelliten und Stromversorgungen aus. Allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es Astronomen vermutet hatten.

Der 51-Jährige schweizerische Fotograf Dionys Moser hielt die Bilder des explodierenden Nachthimmels in einem Video fest, wobei er während seiner Aufnahmen von „voller Adrenalin“ sprach. Vollkommen verständlich, wenn man sich die Bilder anschaut, die der Luzerner Profi-Fotograf erlebt und aufgezeichnet hat, denn sie sind traumhaft schön. Schaut selber:

Hier gehts zum → Bericht und hier zum → Video.

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Charles und Camilla jetzt in Dänemark

Auf ihrer einwöchigen Skandinavien-Reise sind der britische Thronfolger Charles (63) und seine Frau Camilla (64) in Dänemark eingetroffen. Zuvor waren die beiden in Norwegen und Schweden. Die Reise findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Thronbesteigung der Queen statt.

Am Flughafen von Kopenhagen wurde das Paar von Kronprinz Frederik (43) und dessen Frau Mary (40) empfangen. Charles und Camilla wollen bis Dienstag in Dänemark bleiben.

Quelle (mit einer foto- und heterogenen Küsschenparade): Lübecker Nachrichten.

Zur offiziellen britischen Thronjubiläumsseite gehts → hier lang.

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Gleichstellung ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wachstum in Norwegen

Warum ist es positiv für die Wirtschaft, dass Mutter und Vater sich die Elternzeit teilen? Und wie ist es möglich, gleichzeitig einen rekordverdächtig hohen Anteil berufstätiger Frauen und eine der höchsten Geburtenraten der westlichen Welt zu haben? Die Antwort ist erstaunlich einfach. Durch die Organisation von Gleichstellung und Familienleben von öffentlicher Seite aus kann Norwegen seine gesamte Arbeitskraft nutzen. Nicht nur den Öl- und Gasvorkommen, sondern insbesondere den berufstätigen Frauen ist das ökonomische Wachstum Norwegens zu verdanken.

Das Öl hilft natürlich. Aber letztendlich basiert das norwegische Modell nicht nur auf den lukrativen Rohstoffen der Natur, sondern vor allem auf den menschlichen Ressourcen. In Norwegen geht die beachtlich hohe Beschäftigungsquote von Frauen mit einer nicht minder beachtlichen Geburtenrate einher – was dazu führt, dass das Land Krisen mit einer soliden Finanzlage und gutem Wachstum durchstehen kann.

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