Zehntausende Norweger singen gegen Breivik

Lautstarker Protest gegen Attentäter

Ein Bericht von Tim Krohn, NDR und tagesschau.de

Mit Blumen gedachten die Menschen der Opfer. (Foto: dapd)

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Zehntausende Norweger sind auf die Straße gegangen, um gegen den geständigen Massenmörder Anders Behring Breivik zu protestieren. Die Menschen sangen das bekannte Volkslied „Kinder des Regenbogens“, eine norwegische Version von Pete Seegers Komposition „My Rainbow Race“, die vor allem in Kindergärten und Schulen beliebt ist.

Allein in der Hauptstadt Oslo kamen nach Angaben der Polizei trotz Regens rund 40.000 Menschen zusammen, angeführt von dem Autor der norwegischen Fassung des Liedes, Lillebjørn Nilsen. Viele der Menschen, die einem Aufruf im Internet gefolgt waren, hielten Rosen und norwegische Flaggen.

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Gratiniertes norwegisches Seelachsfilet mit Mozzarella

Für noch Unschlüssige und zur Freude der Kinder: Ein Osterschmaus für 4 Personen

Zutaten

800 g norwegisches Seelachsfilet
800 g Blattspinat oder 300 g TK-Spinat
60 g getrocknete Tomaten
60 g Kapernäpfel
160 g kleine Kirschtomaten
130 g Mini-Mozzarella
60 g Butter
3 EL Semmelbrösel
4 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Art des Gerichts: Hauptgericht
Zubereitungszeit: 20 Min
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitung

Die Seelachsfilets waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein Backblech oder in eine große Auflaufform geben.

Spinat putzen und in reichlich kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Getrocknete Tomaten klein schneiden. Kapern und Mozzarellakugeln halbieren. Große Kirschtomaten halbieren, die restlichen ganz lassen.

Spinat ausdrücken und mit Salz, Pfeffer, Tomaten, Kapern, Mozzarella, Kirschtomaten, Butter und Semmelbröseln vorsichtig vermengen. Die Masse auf das Fischfilet geben und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 20 Min. backen.

Das Backblech aus dem Backofen nehmen und das Filet auf Tellern anrichten.

Guten Appetit!

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Quelle: Norwegian Seafood Council
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Norway Cup auch dieses Jahr ein Erfolg

Das Fußballturnier Norway Cup hat vom 31. Juli bis 6. August zum 39. Mal in der Hauptstadt Norwegens stattgefunden. Ungefähr 30.000 Spieler im Alter von 10 bis 19 Jahren aus 51 Ländern haben sich auf Ekebergsletta in Oslo zu einem der größten Fußballturniere der Welt versammelt. Das Turnier fand trotz der Tragödie in Oslo statt und hat dieses Jahr eine noch größere gesellschaftliche Rolle bei der Förderung des multikulturellen Miteinanders gespielt.

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Das norwegische Fußballturnier wurde am 30. Juli mit einer Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Tragödie vom 22.07. eröffnet. Tausende von Rosen wurden an die Spieler für einen Rosenmarsch zum Eröffnungskonzert verteilt, dass an diesem Samstagabend eher die Form eines Gedenkkonzerts hatte. Viele norwegische und internationale Künstler, wie Magnet, Stella Mwangi und Timbuktu, standen auf der Bühne, um den Tausenden von Spielern eine passende Eröffnung zu bieten. Die ersten Spiele am Sonntag 31. Juli wurden von einer Schweigeminute auf dem Spielfeld eröffnet.

Der Norway Cup findet seit 1972 jeden Sommer in Oslo statt. Ungefähr 1.350 Mannschaften aus 51 Ländern aus allen Teilen der Welt kämpfen um den Turniersieg. Der Norway Cup ist das größte Fußballturnier der Welt für Kinder zwischen 10 und 19 Jahren. Ziel der Veranstalter ist es auch, eine möglichst bunt gemischte Gemeinschaft auf dem Fußballplatz kicken zu lassen. Von Anfang an hat sich das Turnier zu einem Arrangement entwickelt, welches sich mit mehr als nur mit Fußball beschäftigt. Gemeinsamkeit trotz verschiedener Herkunft, Nationalität oder Sprache ist bei dem Turnier ständig wichtiger geworden und die Veranstalter arbeiten u.a. eng mit Save the Children und dem Roten Kreuz Norwegen zusammen.

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Weitere Informationen auf der Homepage des Norway Cup’s.

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Bin mal kurz … in Finnland

Wovon sich deutsche Politiker eine Scheibe abschneiden können

Finnland hat erkannt wie wichtig es ist in Bildung zu investieren. Darum hat das Land im Bereich Erziehung und Familie große Anstrengungen unternommen. Die guten Erfahrungen aus Schweden, Dänemark und der DDR wurden zu einem neuen Modell kombiniert. Dass sie dabei Erfolg haben, zeigt nicht nur der PISA Test.

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