Gratiniertes norwegisches Seelachsfilet mit Mozzarella

Für noch Unschlüssige und zur Freude der Kinder: Ein Osterschmaus für 4 Personen

Zutaten

800 g norwegisches Seelachsfilet
800 g Blattspinat oder 300 g TK-Spinat
60 g getrocknete Tomaten
60 g Kapernäpfel
160 g kleine Kirschtomaten
130 g Mini-Mozzarella
60 g Butter
3 EL Semmelbrösel
4 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Art des Gerichts: Hauptgericht
Zubereitungszeit: 20 Min
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitung

Die Seelachsfilets waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein Backblech oder in eine große Auflaufform geben.

Spinat putzen und in reichlich kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Getrocknete Tomaten klein schneiden. Kapern und Mozzarellakugeln halbieren. Große Kirschtomaten halbieren, die restlichen ganz lassen.

Spinat ausdrücken und mit Salz, Pfeffer, Tomaten, Kapern, Mozzarella, Kirschtomaten, Butter und Semmelbröseln vorsichtig vermengen. Die Masse auf das Fischfilet geben und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 20 Min. backen.

Das Backblech aus dem Backofen nehmen und das Filet auf Tellern anrichten.

Guten Appetit!

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Quelle: Norwegian Seafood Council
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Ostern in Norwegen

Ein langer Winter ist vorbei, der Frühling ist im Anmarsch und die ersten Huflattiche leuchten gelb vom Straßenrand. Es ist Ostern in Norwegen, und was tut der Durchschnittsnorweger? Er fährt dem Schnee hinterher, hoch in die Berge zu seiner einsamen Skihütte. Ostern hat in Norwegen einen besonderen Stellenwert als gemeinsame Erholungszeit. Die kollektive Völkerwanderung in die Skigebiete und die weite Natur der Gebirge sind ein wesentlicher Teil der norwegischen nationalen Identität.

In den Bergen verbringt der Norweger die Feiertage zusammen mit seiner Familie und vertreibt sich die Zeit mit Skilaufen in allen möglichen (und für manch eine Statur unmöglichen) Varianten, mit langen Ausflügen in die Natur, wo Orangen und Kvikk Lunsj-Schokolade als verdienter Pausensnack genossen und Kakao aus der Thermoskanne getrunken wird. Am Abend werden Kriminalromane gelesen und Fernsehkrimis gesehen, die sogenannten Osterkrimis. Die Krimi-Liebe der Norweger zur Osterzeit geht sogar so weit, dass Krimi-Geschichten auf die Milchpackungen gedruckt werden. Und damit auch der Konkurrenzinstinkt nicht völlig vernachlässigt wird, gibt es jedes Jahr die „Påskenøtter“ (Osternüsse) im Fernsehen, eine Quizsendung, bei der ein guter Norweger seine Allgemeinbildung unter Beweis stellen kann.

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Norwegen und sein Nationalfeiertag

In Bergen begeht man den norwegischen Nationalfeiertag mit Exerzieren und Marschieren. Doch der militärische Anstrich der „Buekorps“ täuscht. Der Nationalstolz gibt sich in Norwegen lieber als Kostümfest aus.

Von Sebastian Balzter, Bergen

17. Mai 2011 An diesem Dienstag wird Siren ihren Mann stehen. Sie wird sich frühmorgens das Barett aufsetzen, die dunkelblaue Uniformjacke und die Hose mit den roten Streifen anziehen, die hölzerne Armbrust über die Schulter legen und antreten zum Appell. Sieben Jahre alt ist sie, nach dem Maßstab ihrer Heimatstadt Bergen an Norwegens Westküste gerade richtig für das Debüt im Buekorps. Die 14 Vereine gehören zu der alten Hansestadt wie die Holzhäuser, die gepflasterten Gassen und der viele Regen.

Nur am 17. Mai hat die Sonne zu scheinen, denn dann feiern die Norweger ihren Nationalfeiertag und die Buekorps den Höhepunkt ihrer Saison. Seit dem Winter haben sie dafür in Wind und Wetter geübt. Nun sind ihnen beim großen Umzug durch die Stadt die besten Plätze sicher, und wenn es Siren Bjorøy und ihre Freundinnen nicht gäbe, wären sie ein noch kurioser anmutendes Zeugnis militärischer Tradition im Land von Friedensnobelpreis und Gleichberechtigung.

Aber bitte keine Mädchen

Jetzt wird’s spannend und deshalb sofort weiter lesen beim FAZ-Artikel „Holzgewehr und heiße Waffeln„.

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