Tödlicher Angelunfall in Norwegen

Artikelhinweis SWR, 12.12 Uhr

Zwei 51 Jahre alte Urlauber aus Deutschland sind beim Fischen in den südnorwegischen Schären ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, stammte einer der beiden Männer aus Haslach im Ortenaukreis, der andere aus dem bayerischen Fürstenfeldbruck. Ein dritter Mann überlebte das Bootsunglück.

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Lobenswerte Pressefreiheit in Finnland und Norwegen

Unter dem obigen Titel veröffentlichte die Baltische Rundschau am 27. Januar 2012 einen Artikel mit folgendem Inhalt:

Berlin/BR. Finnland und Norwegen sind laut “Reporter ohne Grenzen” die Länder mit dem höchsten Maß an Pressefreiheit. Das geht aus der “Rangliste der Pressefreiheit 2011″ heraus, die die Organisation am Dienstag im Internet veröffentlichte. Auf den weiteren Plätzen folgten Estland, die Niederlande, Österreich, Island und Luxemburg, die allerdings ebenso wie die Spitzenreiter leichte Punktabschläge gegenüber 2010 hinnehmen mussten. […] Deutschland befand sich auf Platz 16, zusammen mit Zypern und Jamaika. Schwierig seien hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten.

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20. Ostseeparlamentarier-Konferenz tagte in Helsinki

Die 20. Ostseeparlamentarierkonferenz fand auf Einladung des finnischen Parlaments vom 28. bis 30. August 2011 in Helsinki statt – an dem Ort, wo 1991 die Ostseeparlamentarier zum ersten Mal zusammen gekommen waren. Der Deutsche Bundestag entsandte zu der Konferenz eine Delegation unter der Leitung des Abgeordneten Franz Thönnes (SPD), der die Abgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan und Thorsten Staffeldt (beide FDP) sowie Matthias Lietz und Dr. Johann Wadephul (beide CDU/CSU) angehörten. Auch die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein waren bei der Konferenz mit Delegationen vertreten.

Eingedenk des 20jährigen Bestehens der Konferenz richteten die Teilnehmer den Blick zum einen auf das bisher Erreichte, zum anderen aber auch auf die weiterhin ungelösten Probleme im Ostseeraum, wie den Besorgnis erregenden ökologischen Zustand der Ostsee, den zunehmenden Schiffsverkehr und die damit verbundenen Probleme von Verschmutzung und Kollisionsgefahren.

Viele Redner forderten eine verbesserte Zusammenarbeit und Koordinierung unter den Anrainerstaaten der Ostseeregion, insbesondere im Hinblick auf ein ostseeweites Schiffskontrollsystem und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie des Menschen- und Drogenhandels in der Region.

Abgeordneter Franz Thönnes machte in seinen Ausführungen bei der abschließenden Paneldiskussion deutlich, dass gerade angesichts der tragischen Ereignisse in Norwegen, Parlamente, Regierungen und die Zivilgesellschaft nicht nachlassen dürften in ihren Bemühungen, sich für die Vermittlung der demokratischen Werte, für Toleranz und Meinungsfreiheit und die Achtung der Menschenwürde einzusetzen und dies durch Bildungsmaßnahmen bereits ab der Grundschule und dem Kindergarten verstärkt umzusetzen.

Deutscher Bundestag
Presse und Kommunikation, PuK 1
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-37171, Fax +49 30 227-36192
www.bundestag.de, pressereferat@bundestag.de
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Anmerkung:

Der letzte Absatz macht mich sehr nachdenklich. Vielleicht weil ich einfach nicht verstehe, dass sich deutsche Abgeordnete, vor allem der SPD, erdreisten können, von anderen Ländern die Menschenwürde einzufordern. Gerade die Bundesregierung unter SPD/Grüne-Führung war es doch, die den Paragraphen 1 des GG mit Füßen trat, indem die Hartz4-Gesetze eingeführt wurden. Nachfolgende Regierungen bauten dieses Armutszeugnis der Zusammenarbeit deutscher Politiker mit der Lobby der Wirtschaftsverbände weiter aus. Es ist eine Schande, dann noch von demokratischen Werten zu sprechen, wenn Unterdrückung und Züchtigungsmaßnahmen an der Tagesordnung sind.

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Rösler besuchte Norwegen

Längere Zeit ist hier kein neuer Artikel erschienen. Der Grund: dieser brutale Anschlag in meinem Heimatland hat mir nicht nur die Sprache verschlagen, sondern mich gänzlich stumm gemacht vor Entsetzen, dass sowas in einem Land passieren konnte, welches den Frieden geradezu liebt. Die Menschen in diesem Land sind immer für andere da, egal ob sie jetzt was zu tun haben oder nicht – ein gutmütiges und freundliches Lächeln spielt immer auf ihren Lippen mit. Deshalb war ich fassungslos und deshalb kam auch kein neuer Artikel. – Aber ab heute soll es wieder stetig weiter gehen mit Meldungen aus dem Norden.

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Der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler war vor kurzem zu Gesprächen in Norwegen. Damit war er das erste deutsche Regierungsmitglied, das nach dem Anschlag in Oslo und dem Massaker auf der Insel Utøya Norwegen besuchte. Die dreitägige Reise war schon länger geplant und diente einem stärkeren energiepolitischen Austausch zwischen den Ländern.

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Zusammen mit dem norwegischen Energieminister Ola Borten Moe (Zentrumspartei, siehe Bild oben) gedachte ein sichtlich betroffener Rösler der 77 Toten des Bombenanschlags in der norwegischen Hauptstadt und des Massakers auf Utøya. Im Namen der Bundesregierung legte er vor dem Dom ein Blumengebinde mit schwarz-rot-goldenem Band nieder. Ein Zeichen der Solidarität Deutschlands. Später konnte er auch die massiven Zerstörungen im Herzen von Oslo mit eigenen Augen betrachten. Unter anderem zeigte der norwegische Energieminister seinem Gast, wo einmal sein Büro war. Rösler betonte, er habe sehr großen Respekt dafür, wie die Norweger mit dem Signal für noch mehr Offenheit und Demokratie auf das unfassbare Verbrechen reagiert hätten.

Thematischer Schwerpunkt der Reise waren die künftigen Energiebeziehungen der beiden Länder. Beide Minister wollen die Einsetzung bilateraler deutsch-norwegischer Arbeitsgruppen auf ministerieller Fachebene vereinbaren. Besonders wichtig sind die Gaslieferbeziehungen zwischen norwegischen und deutschen Unternehmen. Im Zusammenhang mit dem Besuch betonte Bundesminister Rösler, dass norwegisches Gas einen erheblichen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten könne, und dass die Bedeutung von Erdgas-Kraftwerken als flexible und vergleichsweise CO2-arme Stromlieferanten künftig weiter zunehmen werde. Darüber hinaus konstatierte er, dass die Energiebeziehungen zu Norwegen auch für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen hilfreich sein könnten.

Rösler besuchte auch das Erdgasfeld „Sleipner“ in der norwegischen Nordsee. Hier wird seit 15 Jahren das im natürlichen Erdgas enthaltene CO2 abgetrennt und in geeigneten Gesteinsschichten gespeichert (sog. CCS-Technologie). Am 5. August besuchte er noch das Wasserkraftwerk Kvilldal, um sich anschließend zu verabschieden.

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Dänemark-Boykott ? – Nein danke !

Der Europaminister des deutschen Bundeslandes Hessen, Uwe Hahn, hat zum Urlaubs-Boykott gegen Dänemark aufgerufen, weil es seine Zollkontrollen an den Grenzen verschärft. Dänemarks Regierung will mit den permanenten Zollkontrollen nach eigenen Angaben die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität intensivieren. Wir vom Schweiz Magazin sagen (und wir vom Blog Nordlichter ebenfalls): Jetzt machen wir erst recht Sommerurlaub bei den Dänen, denn seit heute ist das Land sicherer.

Urlaub am Strand ist für viele der Inbegriff von Sommerferien. Mit mehr als 7.300 Küstenkilometern an Nord- und Ostsee sowie den zahlreichen Inseln hat Dänemark reichlich davon zu bieten. Seichte Sandstrände und imposante Steilküsten an der Ostsee oder ursprüngliche Dünen mit breiten Naturstränden an der Nordsee: Im kleinen Königreich hat noch jeder seinen Traumabschnitt gefunden.

Strandurlaub und noch viel mehr

Familien mit kleinen Kindern bevorzugen gerne die Ostsee, denn die Strände gehen – wie etwa in Ebeltoft auf der jütländischen Halbinsel Djursland – seicht ins Wasser über. So können auch die Kleinsten gefahrlos buddeln, matschen oder baden. Djursland ist aber auch wegen seiner zahlreichen Attraktionen so beliebt. Während „Randers Regenwald“ mit Palmen, Wasserfällen, Papageien und anderen Tieren die Tropenillusion perfekt macht, warten im Freizeitpark „Faarup Sommerland“ gleich zwei Achterbahnen auf abenteuerlustige Besucher.

Freunde von Nordseewellen sind dagegen in Tversted, einem der sonnigsten Orte Dänemarks, in der Tannisbucht genau richtig. Mit 1.000 Metern Länge und 40 Metern Höhe wartet hier „Raabjerg Mile“, die größte Wanderdüne des Landes, auf alle, die schon immer von einem riesigen „Sandkasten“ geträumt haben. Mit der Nähe zu Kopenhagen und einem der besten Badestrände Seelands verspricht dagegen Hornbäk eine gelungene Kombination von Strandurlaub und Nachtleben in einer der schönsten Hauptstädte Europas.

Bequem ein Ferienhaus suchen

Am schönsten verlebt man seinen Dänemarkurlaub in einem der gemütlichen Ferienhäuser. Das Onlineportal www.urlaub.dk beispielsweise bietet einen direkten Zugriff auf rund 80 Prozent der mietbaren dänischen Sommerhäuser. Über die Suchfunktion einfach Reisezeit, Bettenanzahl, Sonderwünsche – wie Wasch- und Geschirrspülmaschine, Kamin oder Sauna, mitreisende Haustiere – und die bevorzugte Region eingeben und gleich online buchen.

Anreise

Mit dem Auto erreicht man Dänemark aus Richtung Hamburg über die A7. Doch aufgepasst: Hinter der Grenze gilt Tempo 130. Die Autobahnen sind mit Ausnahme der Große-Belt- und der Øresund-Brücke gebührenfrei. Die Anreise mit der Bahn ist schnell und bequem. Von Hamburg nach Kopenhagen oder Århus gelten oft Sonderpreise. Mit den Autozügen aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, Süddeutschland sowie der Schweiz kann sogar das Auto mitgenommen werden. Über die Fährlinien Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser oder Sylt-Rømø erreicht man das kleine Königreich auf dem Seeweg.

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Quelle mit Kommentaren: Schweiz Magazin.

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