Gebühren für Islands Natur?

Etwas zum Überdenken …

Wer Informationen über Island sucht, ist beim Island-Blog von Christian mehr als nur bestens bedient. Sein neuster Artikel untersucht, warum es dafür, die Natur zu bestaunen, Gebühren wie in einem Tierpark geben soll. Hier ein Ausschnitt des Artikels:

http://blog.snaefell.de/2013/04/16/gebuhren-fur-islands-natur/

Die steigenden Touristenzahlen in Island (die Prognose für dieses Jahr liegt bei etwa 788.000 Touristen, davon alleine etwa 100.000 über Kreuzfahrtschiffe, 2012 waren etwa ungefähr 600.000) und die damit verbundenen Auswirkungen auf Infrastruktur und Natur haben in Island zu einer Debatte über Gebühren für die Sehenswürdigkeiten des Landes geführt. So sind die Landbesitzer rund um Geysir (das Geothermalgebiet selber gehört dem Staat) sicher, das entsprechende Abgaben kommen werden und fordern deren Einrichtung um die Natur besser schützen zu können.

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Ostern in Norwegen

Ein langer Winter ist vorbei, der Frühling ist im Anmarsch und die ersten Huflattiche leuchten gelb vom Straßenrand. Es ist Ostern in Norwegen, und was tut der Durchschnittsnorweger? Er fährt dem Schnee hinterher, hoch in die Berge zu seiner einsamen Skihütte. Ostern hat in Norwegen einen besonderen Stellenwert als gemeinsame Erholungszeit. Die kollektive Völkerwanderung in die Skigebiete und die weite Natur der Gebirge sind ein wesentlicher Teil der norwegischen nationalen Identität.

In den Bergen verbringt der Norweger die Feiertage zusammen mit seiner Familie und vertreibt sich die Zeit mit Skilaufen in allen möglichen (und für manch eine Statur unmöglichen) Varianten, mit langen Ausflügen in die Natur, wo Orangen und Kvikk Lunsj-Schokolade als verdienter Pausensnack genossen und Kakao aus der Thermoskanne getrunken wird. Am Abend werden Kriminalromane gelesen und Fernsehkrimis gesehen, die sogenannten Osterkrimis. Die Krimi-Liebe der Norweger zur Osterzeit geht sogar so weit, dass Krimi-Geschichten auf die Milchpackungen gedruckt werden. Und damit auch der Konkurrenzinstinkt nicht völlig vernachlässigt wird, gibt es jedes Jahr die „Påskenøtter“ (Osternüsse) im Fernsehen, eine Quizsendung, bei der ein guter Norweger seine Allgemeinbildung unter Beweis stellen kann.

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Airbus liefert auf die Färöer-Inseln

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine Maschine auf die zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln geliefert. Die dort beheimatete Atlantic Airways wird den A319 auf der wichtigen Kopenhagen-Strecke einsetzen.

Atlantic Airways, Nationalairline der nordatlantischen Färöer-Inseln, hat einen ersten Airbus A319. Die Maschine verfügt über eine reine Economy-Kabine mit 144 Sitzplätzen, wie der Flugzeugbauer am Donnerstag bekannt gab.

Weiter in der Quelle: http://www.airliners.de/wirtschaft/bestellungenundauslieferungen/airbus-liefert-auf-die-faeroeer-inseln/26735

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Charles und Camilla jetzt in Dänemark

Auf ihrer einwöchigen Skandinavien-Reise sind der britische Thronfolger Charles (63) und seine Frau Camilla (64) in Dänemark eingetroffen. Zuvor waren die beiden in Norwegen und Schweden. Die Reise findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Thronbesteigung der Queen statt.

Am Flughafen von Kopenhagen wurde das Paar von Kronprinz Frederik (43) und dessen Frau Mary (40) empfangen. Charles und Camilla wollen bis Dienstag in Dänemark bleiben.

Quelle (mit einer foto- und heterogenen Küsschenparade): Lübecker Nachrichten.

Zur offiziellen britischen Thronjubiläumsseite gehts → hier lang.

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Norwegisches Passagierschiff droht zu kentern

Das norwegische Passagierschiff „Nordlys“, das am Donnerstag gebrannt hat, bekommt immer stärkere Schlagseite und droht zu kentern. Wie der Einsatzchef bei den Bergungsarbeiten in Ålesund am Freitagmorgen der Nachrichtenagentur NTB sagte, werde die Situation bei einem Neigungsgrad von knapp 20 Grad „kritisch“.

Das 122 Meter lange Schiff war knapp 24 Stunden zuvor beim Anlaufen des Hafens in Brand geraten. Zwei Besatzungsmitglieder starben, 16 wurden verletzt. Darunter waren auch zwei Deutsche. Alle 207 Passagiere kamen sicher an Land.

Um das Schiff zu stabilisieren, solle ein Kran zum Einsatz kommen, schrieb NTB. Wegen der zunehmenden Schlagseite mussten die Arbeiten zum Abpumpen des einlaufenden Wassers am Vortag eingestellt werden. Alle Helfer mussten das Schiff verlassen. Nach Angaben der Polizei würde es bei einem Kentern etwa eine Stunde dauern, bis das Schiff sinkt.

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Mehr zum Unglück auf dem Schiff der Hurtigruten-Flotte vor der norwegischen Küste siehe den Bericht in der → HAZ

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20. Ostseeparlamentarier-Konferenz tagte in Helsinki

Die 20. Ostseeparlamentarierkonferenz fand auf Einladung des finnischen Parlaments vom 28. bis 30. August 2011 in Helsinki statt – an dem Ort, wo 1991 die Ostseeparlamentarier zum ersten Mal zusammen gekommen waren. Der Deutsche Bundestag entsandte zu der Konferenz eine Delegation unter der Leitung des Abgeordneten Franz Thönnes (SPD), der die Abgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan und Thorsten Staffeldt (beide FDP) sowie Matthias Lietz und Dr. Johann Wadephul (beide CDU/CSU) angehörten. Auch die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein waren bei der Konferenz mit Delegationen vertreten.

Eingedenk des 20jährigen Bestehens der Konferenz richteten die Teilnehmer den Blick zum einen auf das bisher Erreichte, zum anderen aber auch auf die weiterhin ungelösten Probleme im Ostseeraum, wie den Besorgnis erregenden ökologischen Zustand der Ostsee, den zunehmenden Schiffsverkehr und die damit verbundenen Probleme von Verschmutzung und Kollisionsgefahren.

Viele Redner forderten eine verbesserte Zusammenarbeit und Koordinierung unter den Anrainerstaaten der Ostseeregion, insbesondere im Hinblick auf ein ostseeweites Schiffskontrollsystem und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie des Menschen- und Drogenhandels in der Region.

Abgeordneter Franz Thönnes machte in seinen Ausführungen bei der abschließenden Paneldiskussion deutlich, dass gerade angesichts der tragischen Ereignisse in Norwegen, Parlamente, Regierungen und die Zivilgesellschaft nicht nachlassen dürften in ihren Bemühungen, sich für die Vermittlung der demokratischen Werte, für Toleranz und Meinungsfreiheit und die Achtung der Menschenwürde einzusetzen und dies durch Bildungsmaßnahmen bereits ab der Grundschule und dem Kindergarten verstärkt umzusetzen.

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Anmerkung:

Der letzte Absatz macht mich sehr nachdenklich. Vielleicht weil ich einfach nicht verstehe, dass sich deutsche Abgeordnete, vor allem der SPD, erdreisten können, von anderen Ländern die Menschenwürde einzufordern. Gerade die Bundesregierung unter SPD/Grüne-Führung war es doch, die den Paragraphen 1 des GG mit Füßen trat, indem die Hartz4-Gesetze eingeführt wurden. Nachfolgende Regierungen bauten dieses Armutszeugnis der Zusammenarbeit deutscher Politiker mit der Lobby der Wirtschaftsverbände weiter aus. Es ist eine Schande, dann noch von demokratischen Werten zu sprechen, wenn Unterdrückung und Züchtigungsmaßnahmen an der Tagesordnung sind.

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Norway Cup auch dieses Jahr ein Erfolg

Das Fußballturnier Norway Cup hat vom 31. Juli bis 6. August zum 39. Mal in der Hauptstadt Norwegens stattgefunden. Ungefähr 30.000 Spieler im Alter von 10 bis 19 Jahren aus 51 Ländern haben sich auf Ekebergsletta in Oslo zu einem der größten Fußballturniere der Welt versammelt. Das Turnier fand trotz der Tragödie in Oslo statt und hat dieses Jahr eine noch größere gesellschaftliche Rolle bei der Förderung des multikulturellen Miteinanders gespielt.

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Das norwegische Fußballturnier wurde am 30. Juli mit einer Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Tragödie vom 22.07. eröffnet. Tausende von Rosen wurden an die Spieler für einen Rosenmarsch zum Eröffnungskonzert verteilt, dass an diesem Samstagabend eher die Form eines Gedenkkonzerts hatte. Viele norwegische und internationale Künstler, wie Magnet, Stella Mwangi und Timbuktu, standen auf der Bühne, um den Tausenden von Spielern eine passende Eröffnung zu bieten. Die ersten Spiele am Sonntag 31. Juli wurden von einer Schweigeminute auf dem Spielfeld eröffnet.

Der Norway Cup findet seit 1972 jeden Sommer in Oslo statt. Ungefähr 1.350 Mannschaften aus 51 Ländern aus allen Teilen der Welt kämpfen um den Turniersieg. Der Norway Cup ist das größte Fußballturnier der Welt für Kinder zwischen 10 und 19 Jahren. Ziel der Veranstalter ist es auch, eine möglichst bunt gemischte Gemeinschaft auf dem Fußballplatz kicken zu lassen. Von Anfang an hat sich das Turnier zu einem Arrangement entwickelt, welches sich mit mehr als nur mit Fußball beschäftigt. Gemeinsamkeit trotz verschiedener Herkunft, Nationalität oder Sprache ist bei dem Turnier ständig wichtiger geworden und die Veranstalter arbeiten u.a. eng mit Save the Children und dem Roten Kreuz Norwegen zusammen.

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Weitere Informationen auf der Homepage des Norway Cup’s.

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Kostenloses Internet auf Flughäfen in Norwegen

Norwegen zeigt sich passagierfreundlich: Auf allen großen Flughäfen des Landes können Reisende ab 1. Juni 2011 kostenlos im Internet surfen. Der erforderliche Code zum Einloggen in das Netzwerk der Flughäfen ist an allen Schaltern und in den Geschäften erhältlich.

In der Startphase wird es zunächst eine Zeitbegrenzung auf von einer Stunde für die freie Internetnutzung geben. Diese soll später jedoch aufgehoben werden. (FVA Norwegen)

(Quelle: Reisenews Online)

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Dänische Grenzen: Das erwartet Urlauber bei der Einreise

Von news.de-Redakteur Andreas Schloder

Nach zehn Jahren führt Dänemark aus Sicherheitsgründen wieder permanente Grenzkontrollen zu Deutschland ein. An den Einreiseregeln ändert sich nichts. Doch Urlauber müssen durch die angedachten Stichproben mehr Geduld aufbringen.

Die Dänen wollen ihre Grenze zu Deutschland wieder ständig kontrollieren, beschloss gestern die Minderheitsregierung. Die neue Präsenz der Zöllner soll dazu dienen, die zunehmende grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen, begründet das Finanzministerium in einer Pressemitteilung. Zu deutsch: Speziell sollen Waffen und Drogen auf dem Weg ins Landesinnere gestoppt werden.

Doch die Regierung versichert, dass Dänemark Teil des Schengener Raumes bleibe, der eigentlich den freien Grenzübertritt zwischen beteiligten EU- und einigen anderen Ländern garantieren soll.

Deutsche Urlauber sowie Pendler betrachten die Entwicklung mit Sorge. Zu Unrecht, wie Reiner Büchtmann, Pressesprecher von VisitDenmark.com, auf Nachfrage von news.de erklärt. «Es wird sich bei den Grenzkontrollen lediglich um Stichproben handeln. Es soll in keinster Weise unsere Gäste beeinträchtigen», versichert der Tourismusexperte. Im Gegenteil: Die Urlauber würden von der steigenden Sicherheit profitieren.

Durchwinken mit einem Lächeln.

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Bitte beim Original weiter lesen und dort auch kommentieren.

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