Dänische Schuldenparty: Billige Kredite laufen aus

Von Die Presse-Korrespondent Hannes Gamillscheg

Verlockend günstige Darlehen machten die Dänen zum am stärksten verschuldeten EU-Volk. Nun müssen die ersten Kredite abbezahlt werden. Experten warnen vor einer Pleitewelle.

Kopenhagen. – Es klingt verlockend: Mit Minimalzinsen und zehnjähriger Tilgungsfreiheit bieten die dänischen Hypothekenanstalten potenziellen Hauskäufern billiges Geld in Hülle und Fülle. Wer sich eine halbe Million Euro borgen will, braucht monatlich netto nur knapp 400 Euro zu zahlen. 80 Prozent des Immobilienwertes lassen sich mit den günstigen Krediten beleihen. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch: Das dicke Ende kommt, wenn es nach zehn Jahren an die Rückzahlung geht.

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Frage: Werden die Menschen denn nie klug? – Oder steckt da Planung und Absicht dahinter?

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Dänemark will 2050 erneuerbar sein

Dänemarks Regierung hat ambitionierte Ziele für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Ein Beschluss des Parlaments sieht vor, dass bis 2020 35 Prozent der Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen stammen, bis 2050 will das Land komplett auf fossile Energie verzichten. Windkraft soll im Jahr 2020 die Hälfte des Strombedarfs decken.

Windenergie-Weltmeister Dänemark will fossile Energien in wenigen Jahrzehnten loswerden - Foto: Thue, Wikimedia Commons

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„Dänemark wird erneut den globalen Wandel hin zu grünen Energien anführen“, sagte Klima- und Energieminister Martin Lidegaard von der linksliberalen Partei Det Radikale Venstre dem Guardian. „Das wird uns für eine Zukunft mit steigenden Preisen für Öl und Kohle vorbereiten.“

2011 stammten 25 Prozent der Elektrizität in Dänemark aus Windenergie. Damit liegt das Land weltweit mit Abstand an der Spitze. Die dänische Firma Vestas ist der weltgrößte Produzent von Windkraftanlagen.

(Quelle: klimaretter.info)

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Das Geheimnis der Wikinger

Ein Film in zwei Teilen von National Geographic.

Zwischen 500 und 1000 nach Christi plünderten und eroberten die Wikinger weite Landstriche Europas, sowohl im Osten, wie im Westen, als auch im Süden bis Nordafrika, und drangen sogar über Island und Grönland bis nach Nordamerika vor. Ihre Brutalität ist sprichwörtlich. Doch gründete die Macht des kriegerischen Seefahrervolkes wirklich nur auf Gewalt? Wie gelang es ihnen, die entlegendsten Regionen der Erde zu erreichen, zu erobern und vor allem: Warum verschwanden sie so plötzlich von der Bildfläche?

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Charles und Camilla jetzt in Dänemark

Auf ihrer einwöchigen Skandinavien-Reise sind der britische Thronfolger Charles (63) und seine Frau Camilla (64) in Dänemark eingetroffen. Zuvor waren die beiden in Norwegen und Schweden. Die Reise findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Thronbesteigung der Queen statt.

Am Flughafen von Kopenhagen wurde das Paar von Kronprinz Frederik (43) und dessen Frau Mary (40) empfangen. Charles und Camilla wollen bis Dienstag in Dänemark bleiben.

Quelle (mit einer foto- und heterogenen Küsschenparade): Lübecker Nachrichten.

Zur offiziellen britischen Thronjubiläumsseite gehts → hier lang.

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Kurden-Sender wegen PKK-Unterstützung verurteilt

Ein Gericht in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat den kurdischen Fernsehsender „Roj TV“ wegen Unterstützung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verurteilt. Wie die dänische Justiz mitteilte, müssen die beiden Gesellschaften hinter dem in Kopenhagen ansässigen Sender ein Bußgeld in Höhe von 40 Tagessätzen à umgerechnet knapp 8750 Euro oder 700.000 Euro insgesamt zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass „Roj TV“ die Aktivitäten der von der EU, der Türkei und den USA als Terrororganisation eingestuften PKK zwischen Februar 2008 und 2010 förderte.

Der Prozess gegen den Satellitensender, der in 68 Ländern empfangen werden kann, begann im August 2011. Die Staatsanwaltschaft hatte 2010 nach fünfjährigen Ermittlungen die Schließung von „Roj TV“ gefordert. Dem gab das Gericht nicht statt.

Der Anwalt des Senders sagte, es wäre eine „Schande“ gewesen, wenn den Forderungen der USA und der Türkei nachgegeben und die Presse- und Meinungsfreiheit beschnitten worden wäre. Dennoch zeigte sich der Anwalt enttäuscht über das Urteil. Ob er in Berufung gehen werde, ließ er zunächst offen.

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Weitere Informationen siehe www.tagesschau.de

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Dänemark-Boykott ? – Nein danke !

Der Europaminister des deutschen Bundeslandes Hessen, Uwe Hahn, hat zum Urlaubs-Boykott gegen Dänemark aufgerufen, weil es seine Zollkontrollen an den Grenzen verschärft. Dänemarks Regierung will mit den permanenten Zollkontrollen nach eigenen Angaben die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität intensivieren. Wir vom Schweiz Magazin sagen (und wir vom Blog Nordlichter ebenfalls): Jetzt machen wir erst recht Sommerurlaub bei den Dänen, denn seit heute ist das Land sicherer.

Urlaub am Strand ist für viele der Inbegriff von Sommerferien. Mit mehr als 7.300 Küstenkilometern an Nord- und Ostsee sowie den zahlreichen Inseln hat Dänemark reichlich davon zu bieten. Seichte Sandstrände und imposante Steilküsten an der Ostsee oder ursprüngliche Dünen mit breiten Naturstränden an der Nordsee: Im kleinen Königreich hat noch jeder seinen Traumabschnitt gefunden.

Strandurlaub und noch viel mehr

Familien mit kleinen Kindern bevorzugen gerne die Ostsee, denn die Strände gehen – wie etwa in Ebeltoft auf der jütländischen Halbinsel Djursland – seicht ins Wasser über. So können auch die Kleinsten gefahrlos buddeln, matschen oder baden. Djursland ist aber auch wegen seiner zahlreichen Attraktionen so beliebt. Während „Randers Regenwald“ mit Palmen, Wasserfällen, Papageien und anderen Tieren die Tropenillusion perfekt macht, warten im Freizeitpark „Faarup Sommerland“ gleich zwei Achterbahnen auf abenteuerlustige Besucher.

Freunde von Nordseewellen sind dagegen in Tversted, einem der sonnigsten Orte Dänemarks, in der Tannisbucht genau richtig. Mit 1.000 Metern Länge und 40 Metern Höhe wartet hier „Raabjerg Mile“, die größte Wanderdüne des Landes, auf alle, die schon immer von einem riesigen „Sandkasten“ geträumt haben. Mit der Nähe zu Kopenhagen und einem der besten Badestrände Seelands verspricht dagegen Hornbäk eine gelungene Kombination von Strandurlaub und Nachtleben in einer der schönsten Hauptstädte Europas.

Bequem ein Ferienhaus suchen

Am schönsten verlebt man seinen Dänemarkurlaub in einem der gemütlichen Ferienhäuser. Das Onlineportal www.urlaub.dk beispielsweise bietet einen direkten Zugriff auf rund 80 Prozent der mietbaren dänischen Sommerhäuser. Über die Suchfunktion einfach Reisezeit, Bettenanzahl, Sonderwünsche – wie Wasch- und Geschirrspülmaschine, Kamin oder Sauna, mitreisende Haustiere – und die bevorzugte Region eingeben und gleich online buchen.

Anreise

Mit dem Auto erreicht man Dänemark aus Richtung Hamburg über die A7. Doch aufgepasst: Hinter der Grenze gilt Tempo 130. Die Autobahnen sind mit Ausnahme der Große-Belt- und der Øresund-Brücke gebührenfrei. Die Anreise mit der Bahn ist schnell und bequem. Von Hamburg nach Kopenhagen oder Århus gelten oft Sonderpreise. Mit den Autozügen aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, Süddeutschland sowie der Schweiz kann sogar das Auto mitgenommen werden. Über die Fährlinien Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser oder Sylt-Rømø erreicht man das kleine Königreich auf dem Seeweg.

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Quelle mit Kommentaren: Schweiz Magazin.

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Skandinavien wird zur neuen Schweiz

Euro-Skeptiker suchen Sicherheit in schwedischen oder norwegischen Kronen – Die Wirtschaft floriert

Ein Artikel von Die Welt-Redakteur Daniel Eckert

Konkurrenz für den Schweizer Franken: Die skandinavischen Währungen haben sich in den letzten Jahren als außerordentlich stabil erwiesen. Die nordischen Börsen konnten in den vergangenen zwölf Monaten zwischen 15 und 25 Prozent zulegen.

Skandinavien, du hast es besser. Wäre Goethe kein Dichterfürst gewesen, sondern ein Investor, hätte er vermutlich nicht von Amerika geschwärmt, sondern von den Ländern im Norden unseres Kontinents. Skandinavien ist in etwa so, wie die Eurozone nach Vorstellung ihrer Gründer hätte werden sollen. Die Wirtschaft schwirrt und sirrt vor Wachstumskräften, die Verschuldung und die Arbeitslosigkeit sind niedrig. Hinzu kommt eine gesunde Demografie. Die Nordländer haben allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Auch für hiesige Investoren, die den Wackel-Euro und sein Krisentheater leid sind, bietet der Norden Labsal.

Die Zahlen sind beeindruckend: Die schwedische Wirtschaft wird dieses Jahr um deutlich mehr als vier Prozent expandieren, die finnische um 3,7 Prozent. In Dänemark wird das Wachstum mit zwei bis 2,5 Prozent aller Voraussicht nach nicht ganz so stark ausfallen, allerdings zeigt eine Arbeitslosenquote von vier Prozent, dass die Auslastung von Industrie und Dienstleistungen hoch ist. Allenthalben gilt im Norden: Die Verschuldung ist gering. Mit Ausnahme des Euro-Landes Finnland ist es den Wikingern gelungen, die Schuldenquote unter 50 Prozent zu drücken. Trotz der blendenden wirtschaftlichen Rahmendaten ist der Norden für hiesige Anleger noch fast eine „Terra incognita“, ein unbekanntes Land. Dabei war in den vergangenen Jahren mit skandinavischen Aktien und Anleihen gutes Geld zu verdienen. Auf Sicht von zwölf Monaten haben Dividendenpapiere aus Norwegen, Schweden und Dänemark durchschnittlich zwischen 15 und 25 Prozent an Wert gewonnen. Damit haben sich die Nordländer deutlich von der Eurozone abgesetzt.

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Dänische Grenzen: Das erwartet Urlauber bei der Einreise

Von news.de-Redakteur Andreas Schloder

Nach zehn Jahren führt Dänemark aus Sicherheitsgründen wieder permanente Grenzkontrollen zu Deutschland ein. An den Einreiseregeln ändert sich nichts. Doch Urlauber müssen durch die angedachten Stichproben mehr Geduld aufbringen.

Die Dänen wollen ihre Grenze zu Deutschland wieder ständig kontrollieren, beschloss gestern die Minderheitsregierung. Die neue Präsenz der Zöllner soll dazu dienen, die zunehmende grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen, begründet das Finanzministerium in einer Pressemitteilung. Zu deutsch: Speziell sollen Waffen und Drogen auf dem Weg ins Landesinnere gestoppt werden.

Doch die Regierung versichert, dass Dänemark Teil des Schengener Raumes bleibe, der eigentlich den freien Grenzübertritt zwischen beteiligten EU- und einigen anderen Ländern garantieren soll.

Deutsche Urlauber sowie Pendler betrachten die Entwicklung mit Sorge. Zu Unrecht, wie Reiner Büchtmann, Pressesprecher von VisitDenmark.com, auf Nachfrage von news.de erklärt. «Es wird sich bei den Grenzkontrollen lediglich um Stichproben handeln. Es soll in keinster Weise unsere Gäste beeinträchtigen», versichert der Tourismusexperte. Im Gegenteil: Die Urlauber würden von der steigenden Sicherheit profitieren.

Durchwinken mit einem Lächeln.

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