Gebühren für Islands Natur?

Etwas zum Überdenken …

Wer Informationen über Island sucht, ist beim Island-Blog von Christian mehr als nur bestens bedient. Sein neuster Artikel untersucht, warum es dafür, die Natur zu bestaunen, Gebühren wie in einem Tierpark geben soll. Hier ein Ausschnitt des Artikels:

http://blog.snaefell.de/2013/04/16/gebuhren-fur-islands-natur/

Die steigenden Touristenzahlen in Island (die Prognose für dieses Jahr liegt bei etwa 788.000 Touristen, davon alleine etwa 100.000 über Kreuzfahrtschiffe, 2012 waren etwa ungefähr 600.000) und die damit verbundenen Auswirkungen auf Infrastruktur und Natur haben in Island zu einer Debatte über Gebühren für die Sehenswürdigkeiten des Landes geführt. So sind die Landbesitzer rund um Geysir (das Geothermalgebiet selber gehört dem Staat) sicher, das entsprechende Abgaben kommen werden und fordern deren Einrichtung um die Natur besser schützen zu können.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Nordlichter – Ein Wort, was be- und verzaubert

Wenn man von Nordlichter spricht, dann meint eine verschwindet kleine Zahl von Lesern diesen Blog. Erheblich mehr zählt man, wenn man die Menschen meint, die nördlich der Mainlinie leben. Noch mehr als beides zusammen meint die Skandinavier, also Dänen, Norweger, Schweden und Finnen, aber auch die Friesen.

Aber 80% der Weltbevölkerung versteht unter Nordlicht wunderbare Erscheinungen in den Polargebieten der Erde, die durch Sonnenwinde ausgelöst werden, wenn deren geladene Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen. Genauer betrachtet finden diese Polarlichter, die als Nordlicht wissenschaftlich Aurora borealis und als Südlicht am Südpol Aurora australis heißen, nicht direkt an den Polen statt, sondern sind meistens in zwei etwa 3 bis 6 Breitengrade umfassenden Bändern zu sehen, die üblicherweise zwischen 60° und 80° nördlicher Breite bzw. südlicher Breite liegen. Näheres kann man in der Wikipedia erfahren.

Weiterlesen

Dänemark will 2050 erneuerbar sein

Dänemarks Regierung hat ambitionierte Ziele für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Ein Beschluss des Parlaments sieht vor, dass bis 2020 35 Prozent der Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen stammen, bis 2050 will das Land komplett auf fossile Energie verzichten. Windkraft soll im Jahr 2020 die Hälfte des Strombedarfs decken.

Windenergie-Weltmeister Dänemark will fossile Energien in wenigen Jahrzehnten loswerden - Foto: Thue, Wikimedia Commons

.

„Dänemark wird erneut den globalen Wandel hin zu grünen Energien anführen“, sagte Klima- und Energieminister Martin Lidegaard von der linksliberalen Partei Det Radikale Venstre dem Guardian. „Das wird uns für eine Zukunft mit steigenden Preisen für Öl und Kohle vorbereiten.“

2011 stammten 25 Prozent der Elektrizität in Dänemark aus Windenergie. Damit liegt das Land weltweit mit Abstand an der Spitze. Die dänische Firma Vestas ist der weltgrößte Produzent von Windkraftanlagen.

(Quelle: klimaretter.info)

.

Ostern in Norwegen

Ein langer Winter ist vorbei, der Frühling ist im Anmarsch und die ersten Huflattiche leuchten gelb vom Straßenrand. Es ist Ostern in Norwegen, und was tut der Durchschnittsnorweger? Er fährt dem Schnee hinterher, hoch in die Berge zu seiner einsamen Skihütte. Ostern hat in Norwegen einen besonderen Stellenwert als gemeinsame Erholungszeit. Die kollektive Völkerwanderung in die Skigebiete und die weite Natur der Gebirge sind ein wesentlicher Teil der norwegischen nationalen Identität.

In den Bergen verbringt der Norweger die Feiertage zusammen mit seiner Familie und vertreibt sich die Zeit mit Skilaufen in allen möglichen (und für manch eine Statur unmöglichen) Varianten, mit langen Ausflügen in die Natur, wo Orangen und Kvikk Lunsj-Schokolade als verdienter Pausensnack genossen und Kakao aus der Thermoskanne getrunken wird. Am Abend werden Kriminalromane gelesen und Fernsehkrimis gesehen, die sogenannten Osterkrimis. Die Krimi-Liebe der Norweger zur Osterzeit geht sogar so weit, dass Krimi-Geschichten auf die Milchpackungen gedruckt werden. Und damit auch der Konkurrenzinstinkt nicht völlig vernachlässigt wird, gibt es jedes Jahr die „Påskenøtter“ (Osternüsse) im Fernsehen, eine Quizsendung, bei der ein guter Norweger seine Allgemeinbildung unter Beweis stellen kann.

Weiterlesen

Faszinierende Bilder der Sonnensturm-Auswirkung

Eine faszinierende Entwicklung am norwegischen Abendhimmel konnte und kann man immer noch durch die Auswirkungen der Sonnenstürme sehen. Wie bereits in mehreren Meldungen beschrieben, wirkten sich die Sonnenstürme auch auf Navigationsinstrumente in Flugzeugen, Satelliten und Stromversorgungen aus. Allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es Astronomen vermutet hatten.

Der 51-Jährige schweizerische Fotograf Dionys Moser hielt die Bilder des explodierenden Nachthimmels in einem Video fest, wobei er während seiner Aufnahmen von „voller Adrenalin“ sprach. Vollkommen verständlich, wenn man sich die Bilder anschaut, die der Luzerner Profi-Fotograf erlebt und aufgezeichnet hat, denn sie sind traumhaft schön. Schaut selber:

Hier gehts zum → Bericht und hier zum → Video.

.