Goldman Sachs steigert Gewinn auf 2,2 Milliarden Dollar

Wer hätte das gedacht …

Die US-Großbank Goldman Sachs hat zu Jahresbeginn ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Das Kreditinstitut fuhr zwischen Januar und März einen Gewinn von fast 2,2 Milliarden Dollar ein und übertraf damit die Erwartungen der Experten. Goldman Sachs profitierte dabei auch vom jüngsten Stellenabbau.

So steht es im Newsletter der Tagesschau mit Verweis auf den Artikel → http://boerse.ard.de/meldungen/goldman-glaenzt100.html

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Finanzierung der Terroranschläge in Norwegen: Half Breiviks Familie bei der Geldwäsche?

Sueddeutsche.de — Über das Internet verkaufte Anders Behring Breivik gefälschte Universitätsdiplome und verdiente damit Hunderttausende Euro. Das kleine Vermögen soll die Mutter des norwegischen Rechtsextremisten für ihn versteckt haben. Ob sie wusste, woher das Geld kam und wofür ihr Sohn es brauchte? Das könnte der in wenigen Tagen beginnende Strafprozess ans Licht bringen.

Siehe: http://www.sueddeutsche.de/panorama/finanzierung-der-terroranschlaege-in-norwegen-half-breiviks-familie-bei-der-geldwaesche-1.1323977

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Island hofft auf Überwindung der Krise

Ein Artikel von Albrecht Breitschuh, ARD-Hörfunkstudio Stockholm

Es galt als wirtschaftliches Wunderland. Umso härter traf 2008 die Finanzkrise Island und riss den kleinen skandinavischen Staat fast in den Abgrund. Heute ist Island aus dem Gröbsten heraus. Doch die „Kreppa“, die Krise, ist noch immer nicht ganz ausgestanden.

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Lobenswerte Pressefreiheit in Finnland und Norwegen

Unter dem obigen Titel veröffentlichte die Baltische Rundschau am 27. Januar 2012 einen Artikel mit folgendem Inhalt:

Berlin/BR. Finnland und Norwegen sind laut “Reporter ohne Grenzen” die Länder mit dem höchsten Maß an Pressefreiheit. Das geht aus der “Rangliste der Pressefreiheit 2011″ heraus, die die Organisation am Dienstag im Internet veröffentlichte. Auf den weiteren Plätzen folgten Estland, die Niederlande, Österreich, Island und Luxemburg, die allerdings ebenso wie die Spitzenreiter leichte Punktabschläge gegenüber 2010 hinnehmen mussten. […] Deutschland befand sich auf Platz 16, zusammen mit Zypern und Jamaika. Schwierig seien hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten.

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Gleichstellung ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wachstum in Norwegen

Warum ist es positiv für die Wirtschaft, dass Mutter und Vater sich die Elternzeit teilen? Und wie ist es möglich, gleichzeitig einen rekordverdächtig hohen Anteil berufstätiger Frauen und eine der höchsten Geburtenraten der westlichen Welt zu haben? Die Antwort ist erstaunlich einfach. Durch die Organisation von Gleichstellung und Familienleben von öffentlicher Seite aus kann Norwegen seine gesamte Arbeitskraft nutzen. Nicht nur den Öl- und Gasvorkommen, sondern insbesondere den berufstätigen Frauen ist das ökonomische Wachstum Norwegens zu verdanken.

Das Öl hilft natürlich. Aber letztendlich basiert das norwegische Modell nicht nur auf den lukrativen Rohstoffen der Natur, sondern vor allem auf den menschlichen Ressourcen. In Norwegen geht die beachtlich hohe Beschäftigungsquote von Frauen mit einer nicht minder beachtlichen Geburtenrate einher – was dazu führt, dass das Land Krisen mit einer soliden Finanzlage und gutem Wachstum durchstehen kann.

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Finnen ziehen an einem Strang

Finnlands Regierung plant angesichts einer drohenden Rezession Steuererhöhungen und massive Einsparungen

Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften einigten sich am Donnerstag zudem auf eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Die liberale Tageszeitung Karjalainen lobt die allgemeine Kompromissbereitschaft:

“Glücklicherweise haben sich die beiden Regierungsparteien, die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften die Realität vor Augen geführt. Finnlands Lage ist völlig anders, als es nach den Wahlen dargestellt wurde, obwohl es auch einen Hoffnungsschimmer gibt. … Politiker und Parteien müssen nun Verantwortung übernehmen. Auch die Tarifpartner zeigten Verantwortung, indem sie sich bei der Lebensarbeitszeit geeinigt haben. Die Veränderungen des Rentensystems, die die Lebensarbeitszeit um rund 14 Monate verlängern, sind bitter, aber dringend notwendig.”

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Quelle: Baltische Rundschau

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20. Ostseeparlamentarier-Konferenz tagte in Helsinki

Die 20. Ostseeparlamentarierkonferenz fand auf Einladung des finnischen Parlaments vom 28. bis 30. August 2011 in Helsinki statt – an dem Ort, wo 1991 die Ostseeparlamentarier zum ersten Mal zusammen gekommen waren. Der Deutsche Bundestag entsandte zu der Konferenz eine Delegation unter der Leitung des Abgeordneten Franz Thönnes (SPD), der die Abgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan und Thorsten Staffeldt (beide FDP) sowie Matthias Lietz und Dr. Johann Wadephul (beide CDU/CSU) angehörten. Auch die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein waren bei der Konferenz mit Delegationen vertreten.

Eingedenk des 20jährigen Bestehens der Konferenz richteten die Teilnehmer den Blick zum einen auf das bisher Erreichte, zum anderen aber auch auf die weiterhin ungelösten Probleme im Ostseeraum, wie den Besorgnis erregenden ökologischen Zustand der Ostsee, den zunehmenden Schiffsverkehr und die damit verbundenen Probleme von Verschmutzung und Kollisionsgefahren.

Viele Redner forderten eine verbesserte Zusammenarbeit und Koordinierung unter den Anrainerstaaten der Ostseeregion, insbesondere im Hinblick auf ein ostseeweites Schiffskontrollsystem und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie des Menschen- und Drogenhandels in der Region.

Abgeordneter Franz Thönnes machte in seinen Ausführungen bei der abschließenden Paneldiskussion deutlich, dass gerade angesichts der tragischen Ereignisse in Norwegen, Parlamente, Regierungen und die Zivilgesellschaft nicht nachlassen dürften in ihren Bemühungen, sich für die Vermittlung der demokratischen Werte, für Toleranz und Meinungsfreiheit und die Achtung der Menschenwürde einzusetzen und dies durch Bildungsmaßnahmen bereits ab der Grundschule und dem Kindergarten verstärkt umzusetzen.

Deutscher Bundestag
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Anmerkung:

Der letzte Absatz macht mich sehr nachdenklich. Vielleicht weil ich einfach nicht verstehe, dass sich deutsche Abgeordnete, vor allem der SPD, erdreisten können, von anderen Ländern die Menschenwürde einzufordern. Gerade die Bundesregierung unter SPD/Grüne-Führung war es doch, die den Paragraphen 1 des GG mit Füßen trat, indem die Hartz4-Gesetze eingeführt wurden. Nachfolgende Regierungen bauten dieses Armutszeugnis der Zusammenarbeit deutscher Politiker mit der Lobby der Wirtschaftsverbände weiter aus. Es ist eine Schande, dann noch von demokratischen Werten zu sprechen, wenn Unterdrückung und Züchtigungsmaßnahmen an der Tagesordnung sind.

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Urfinne Halla-aho kann sein Mundwerk nicht halten

Ein Gastartikel von Aino Siebert

Helsinki/BR. „Urfinne“, Jussi Halla-aho kann es einfach nicht lassen. Der wegen seiner wiederholten ausländerfeindlichen Ansichten bekannte Rechtspopulist hält auch nach seiner Wahl in das finnische Parlament an seinen Thesen fest.

In einem von der finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ publizierten Interview drohte der promovierter Philologe das Gespräch zu beenden und weigerte sich, von seinen früheren menschenfeindlichen Aussagen abzugehen.

Der lärmender Politiker bezeichnete die Frage der Reporterin, ob er denn als künftiger Parlamentsabgeordneter an der Behauptung festhalte, dass das Menschenrecht nicht für alle gleichermaßen gelte, als “lächerlich”.

Der Populist hofft, dass die künftige Regierung auf den “Dänischen Weg” wechselt. Dort dominiert seit über zehn Jahren die ausländerfeindliche Dänische Volkspartei mit einer im Europavergleich extrem restriktiven Migrationspolitik. Sollte es in Finnland ähnlich wie in anderen europäischen Staaten künftig zu Exzessen kommen, seien daran die Grünen und deren “hysterische” und die “politische Atmosphäre in Finnland vergiftenden” Politik schuld, keinesfalls die eigene Partei, die Urfinnen (Wahre Finnen).

Jussi Halla-aho wurde wegen “Störung der religiöser Andacht” im Jahr 2009 von einem Gericht in Helsinki zu einer geringfügigen Geldstrafe verurteilt worden. Das damals gleichzeitig angestrengte Verfahren auf Grund des gravierenderen Paragrafen über “Störung des Religionsfriedens” liegt auf Betreiben der Staatsanwaltschaft noch beim Landesgerichtshof zur Verhandlung.

Anlass für die Anklage war sein Kommentar im Internet, in dem er den Propheten Mohammed in direkten Zusammenhang mit Pädophilie brachte sowie somalischen Einwanderern pauschal eine “kulturelle und möglicherweise genetische Neigung” zu Taschendiebstahl und Steuerschmarotzertum unterstellte.

Der rechtsradikale Finne sicherte sich bei den Wahlen in seinem Wahlkreis Helsinki mit 15.000 Vorzugsstimmen einen der künftig 39 Sitze der „Urfinnen“ im Parlament. Damit war Jussi Halla-aho bei den Vorzugsstimmen in Helsinki hinter dem Linkskandidaten Paavo Arhinmäki (17.000 Stimmen) Nummer zwei und landesweit unter den “Top-Ten”. Stimmenkönig von Gesamt-Finnland wurde Halla-ahos Parteichef Timo Soini mit über 43.000 Stimmen.

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Bitte in der Quelle weiter lesen. Dort sind auch interessante und aufschlussreiche Bilder von Jussi Halla-aho.

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