Island hofft auf Überwindung der Krise

Ein Artikel von Albrecht Breitschuh, ARD-Hörfunkstudio Stockholm

Es galt als wirtschaftliches Wunderland. Umso härter traf 2008 die Finanzkrise Island und riss den kleinen skandinavischen Staat fast in den Abgrund. Heute ist Island aus dem Gröbsten heraus. Doch die „Kreppa“, die Krise, ist noch immer nicht ganz ausgestanden.

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Das Geheimnis der Wikinger

Ein Film in zwei Teilen von National Geographic.

Zwischen 500 und 1000 nach Christi plünderten und eroberten die Wikinger weite Landstriche Europas, sowohl im Osten, wie im Westen, als auch im Süden bis Nordafrika, und drangen sogar über Island und Grönland bis nach Nordamerika vor. Ihre Brutalität ist sprichwörtlich. Doch gründete die Macht des kriegerischen Seefahrervolkes wirklich nur auf Gewalt? Wie gelang es ihnen, die entlegendsten Regionen der Erde zu erreichen, zu erobern und vor allem: Warum verschwanden sie so plötzlich von der Bildfläche?

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Lobenswerte Pressefreiheit in Finnland und Norwegen

Unter dem obigen Titel veröffentlichte die Baltische Rundschau am 27. Januar 2012 einen Artikel mit folgendem Inhalt:

Berlin/BR. Finnland und Norwegen sind laut “Reporter ohne Grenzen” die Länder mit dem höchsten Maß an Pressefreiheit. Das geht aus der “Rangliste der Pressefreiheit 2011″ heraus, die die Organisation am Dienstag im Internet veröffentlichte. Auf den weiteren Plätzen folgten Estland, die Niederlande, Österreich, Island und Luxemburg, die allerdings ebenso wie die Spitzenreiter leichte Punktabschläge gegenüber 2010 hinnehmen mussten. […] Deutschland befand sich auf Platz 16, zusammen mit Zypern und Jamaika. Schwierig seien hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten.

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Faszinierende Bilder der Sonnensturm-Auswirkung

Eine faszinierende Entwicklung am norwegischen Abendhimmel konnte und kann man immer noch durch die Auswirkungen der Sonnenstürme sehen. Wie bereits in mehreren Meldungen beschrieben, wirkten sich die Sonnenstürme auch auf Navigationsinstrumente in Flugzeugen, Satelliten und Stromversorgungen aus. Allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es Astronomen vermutet hatten.

Der 51-Jährige schweizerische Fotograf Dionys Moser hielt die Bilder des explodierenden Nachthimmels in einem Video fest, wobei er während seiner Aufnahmen von „voller Adrenalin“ sprach. Vollkommen verständlich, wenn man sich die Bilder anschaut, die der Luzerner Profi-Fotograf erlebt und aufgezeichnet hat, denn sie sind traumhaft schön. Schaut selber:

Hier gehts zum → Bericht und hier zum → Video.

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Charles und Camilla jetzt in Dänemark

Auf ihrer einwöchigen Skandinavien-Reise sind der britische Thronfolger Charles (63) und seine Frau Camilla (64) in Dänemark eingetroffen. Zuvor waren die beiden in Norwegen und Schweden. Die Reise findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Thronbesteigung der Queen statt.

Am Flughafen von Kopenhagen wurde das Paar von Kronprinz Frederik (43) und dessen Frau Mary (40) empfangen. Charles und Camilla wollen bis Dienstag in Dänemark bleiben.

Quelle (mit einer foto- und heterogenen Küsschenparade): Lübecker Nachrichten.

Zur offiziellen britischen Thronjubiläumsseite gehts → hier lang.

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Schweden führt Vorratsdatenspeicherung ein

Nach jahrelangen Debatten verabschiedete heute (21.03.2012) das schwedische Parlament mit großer Mehrheit das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Die Regierung hat lange mit der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gezögert. Ab 1. Mai 2012 sollen alle Kommunikationsdaten sechs Monate lang gespeichert werden.

Der schwedische Provider „Bahnhof“ kündigte an, die Vorratsdatenspeicherung umgehen zu wollen, indem man ein System entwickeln will, dass allen Kunden dieselbe IP-Adresse zuweist, damit Online-Anonymität gewahrt bleibt.

Diese und weitere Artikel → hier: http://www.schwedisch-translator.de/nachrichten/nachrichten.html

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Gleichstellung ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wachstum in Norwegen

Warum ist es positiv für die Wirtschaft, dass Mutter und Vater sich die Elternzeit teilen? Und wie ist es möglich, gleichzeitig einen rekordverdächtig hohen Anteil berufstätiger Frauen und eine der höchsten Geburtenraten der westlichen Welt zu haben? Die Antwort ist erstaunlich einfach. Durch die Organisation von Gleichstellung und Familienleben von öffentlicher Seite aus kann Norwegen seine gesamte Arbeitskraft nutzen. Nicht nur den Öl- und Gasvorkommen, sondern insbesondere den berufstätigen Frauen ist das ökonomische Wachstum Norwegens zu verdanken.

Das Öl hilft natürlich. Aber letztendlich basiert das norwegische Modell nicht nur auf den lukrativen Rohstoffen der Natur, sondern vor allem auf den menschlichen Ressourcen. In Norwegen geht die beachtlich hohe Beschäftigungsquote von Frauen mit einer nicht minder beachtlichen Geburtenrate einher – was dazu führt, dass das Land Krisen mit einer soliden Finanzlage und gutem Wachstum durchstehen kann.

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Von Urheberrechten und Eigentoren …

Das Schwedentor ist ein wunderbares Portal für jeden, der Schweden näher kommen möchte. Es bringt praktisch für jeden etwas – ob Naturerlebnisse, Reise & Urlaub, Landschafts- und Tierfotos, Tipps & Ratschläge und vieles mehr. Natürlich auch das Neuste aus Schweden, was sehr oft durch Radio Schweden präsentiert wird.

Jetzt scheint sich aber wohl Radio Schweden im Eifer der Einhaltung von Urheberschutzrechten etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben. Wir kennen es aus Deutschland: Da wird abgemahnt, wenn man einen Text übernimmt. Und obwohl man mit einem Link zur Quelle verweist, gibt es Leute, die von geistigem Eigentum schwafeln und dabei ganz übersehen, dass just durch solche kleinen Links der Erfolg der Quelle entsteht. Wie blind muss also auch Radio Schweden sein, wenn sie dem Schwedentor sogar mit einem Anwalt drohen.

Lesen und staunen → hier.

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Finnen ziehen an einem Strang

Finnlands Regierung plant angesichts einer drohenden Rezession Steuererhöhungen und massive Einsparungen

Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften einigten sich am Donnerstag zudem auf eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Die liberale Tageszeitung Karjalainen lobt die allgemeine Kompromissbereitschaft:

“Glücklicherweise haben sich die beiden Regierungsparteien, die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften die Realität vor Augen geführt. Finnlands Lage ist völlig anders, als es nach den Wahlen dargestellt wurde, obwohl es auch einen Hoffnungsschimmer gibt. … Politiker und Parteien müssen nun Verantwortung übernehmen. Auch die Tarifpartner zeigten Verantwortung, indem sie sich bei der Lebensarbeitszeit geeinigt haben. Die Veränderungen des Rentensystems, die die Lebensarbeitszeit um rund 14 Monate verlängern, sind bitter, aber dringend notwendig.”

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Quelle: Baltische Rundschau

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